Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald

Ort

Belower Damm 1
16909 Wittstock

Kontakt

Tel.: 039925 2478
E-Mail: below@gedenkstaette-sachsenhausen.de
Website: www.below-sbg.de

Träger

Gedenkstätte Sachsenhausen Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Öffnungs­zeiten

Open-Air-Ausstellung und historisches Waldgelände sind jederzeit bei Tageslicht zu besichtigen. Büro und Buchverkauf sind Mo-Fr von 10.00 bis 16.00 und nach Absprache geöffnet.

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Eintritt

Eintritt frei

Führungen

Für Projekte und Führungen ist eine Anmeldung notwendig.
Preis: Führungen zwischen 15,- und 50,- Euro je nach Gruppengröße
Preis: Projekttage 40,- Euro plus ggf. Projektkosten

Anfahrt mit PKW/Bus
PKW: √
Bus: -
Parkmöglichkeiten: √

E-Ladestation: -

Anfahrt mit ÖPNV
Bahn: -
Bus: -

Die Gedenkstätte ist leider mit dem ÖPNV nicht zu erreichen, nächste Bahnstation ist Wittstock/Dosse (12 km entfernt), sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen ggf. bei der Anreise.

Anfahrt mit Fahrrad
Anfahrt mit Fahrrad möglich: √
Parkmöglichkeiten: √

E-Ladestation: -

Barriere­freundlich

Leihrollstühle und Rollstuhllift für das Gebäude vorhanden, Open-Air-Ausstellung mit Rollstuhl zu befahren, Waldgelände schwierig, Angebote für Seh- und Hörbehinderte nach Absprache

Bildungs­angebote

Dauerausstellung:
Sonderausstellungen:
Außengelände:
Führung(en):
Film:
Angebote für englischsprachige Besucher:
Hinweise und/oder weitere Sprachen: französisch nach Absprache
Angebote für Schulen:
Angebote für Jugend-/­Erwachsenengruppen:
Workshops und Seminare:
Infotafeln:
Informationsmaterialien (Flyer, Literaturempfehlung):
Wanderungen und Radtouren:
Regelmäßige Veranstaltungen:
Archiv:
Bibliothek:
Übernachtungsmöglichkeiten:

Bei Heranrücken der Front trieb die SS ab dem 20. April 1945 mehr als 33.000 Häftlinge des Konzentrationslagers Sachsenhausen zu Fuß Richtung Nordwesten. Vom 23. bis zum 29. April wurde der Großteil der Kolonnen, mehr als 16.000 Häftlinge, im Belower Wald zusammengezogen. Sie lagerten ohne Unterkunft und Versorgung im Wald, bewacht von einer SS-Postenkette. Anfang Mai wurden die meisten Häftlinge im Raum Parchim – Ludwigslust – Schwerin von amerikanischen und sowjetischen Truppen befreit. Hunderte starben auf dem Todesmarsch oder wurden von der SS erschossen.

Im Mittelpunkt der Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald steht das historische Waldgelände, in dem sich im April 1945 tausende KZ-Häftlinge mehrere Tage aufhalten mussten. Zahlreiche Bäume tragen Inschriften und andere Spuren des provisorischen Waldlagers. Neben dem Wald befindet sich eine Open-Air-Ausstellung, die anhand von Fotos, Zeichnungen und Zitaten von Überlebenden über den Todesmarsch und das provisorische Lager informiert. In einer Vitrine werden einige der mehr als 4.000 Fundstücke aus dem Wald gezeigt. Im 1981 errichteten Gebäude finden Veranstaltungen und pädagogische Projekte statt

Bildnachweise
  • Vorschaltbild: Open-Air-Ausstellung, Foto: © Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

  • Headerbild: Jugendliche und Gedenkstättenleiterin „lesen“ die Spuren an den Bäumen, Foto: © Ostprignitz-Jugend e. V., Jugendweihegruppe