Historisch-Technisches Museum Peenemünde

Ort

Im Kraftwerk
17449 Peenemünde

Kontakt

Telefon: 038371  5050
E-Mail: htm@peenemuende.de
Webseite: https://museum-peenemuende.de/

Träger

Land Mecklenburg-Vorpommern (51 %), Gemeinde Peenemünde (49 %)

Öffnungs­zeiten

April-September: täglich 10.00-18.00 Uhr
Oktober-März: 10.00-16.00 Uhr (November-März: Mo geschlossen)

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Eintritt

10,- Euro regulär
Ermäßigungen für Kinder, Schüler, Auszubildende, Studenten, Schwerbehinderte, Gruppen

Führungen

Preis: 50,- Euro (Gruppenpreis)

Anfahrt mit PKW/Bus
PKW: √
Bus: √
Parkmöglichkeiten: √

E-Ladestation: -

Anfahrt mit ÖPNV
Bahn: √
Bus: -
Anfahrt mit Fahrrad
Anfahrt mit Fahrrad möglich: √
Parkmöglichkeiten: √

E-Ladestation: -

Barriere­freundlich
Bildungs­angebote

Dauerausstellung:
Sonderausstellungen:
Außengelände:
Führung(en):
Film:
Angebote für englischsprachige Besucher:
Hinweise und/oder weitere Sprachen: -
Angebote für Schulen:
Angebote für Jugend-/­Erwachsenengruppen:
Workshops und Seminare:
Infotafeln:
Informationsmaterialien (Flyer, Literaturempfehlung):
Wanderungen und Radtouren:
Regelmäßige Veranstaltungen:
Archiv:
Bibliothek:
Übernachtungsmöglichkeiten:

Das Historisch-Technische Museum Peenemünde bewahrt, erforscht und vermittelt die Geschichte der Versuchsstellen Peenemünde und des Rüstungsprogramms, als dessen Teil dieses militärische Großforschungszentrum 1936 aufgebaut und bis 1945 betrieben wurde. Dort arbeiteten bis zu 12.000 Menschen gleichzeitig an neuartigen Waffensystemen, wie dem weltweit ersten Marschflugkörper und der ersten funktionierenden Großrakete. Beide wurden als Terrorwaffen gegen die Zivilbevölkerung konzipiert, größtenteils von Zwangsarbeitern gefertigt und gelangten ab 1944 als „Vergeltungswaffen“ zum Einsatz im Zweiten Weltkrieg.

Diese Geschichte ist nirgendwo anders besser verständlich, weil sie am historischen Ort noch konkret baulich vorhanden ist. Die Ausstellungen und Bildungsangebote dokumentieren, wer in Peenemünde arbeitete, wie die Menschen lebten und warum die enorm aufwändigen Waffenprojekte durchgeführt wurden.

Am Beispiel Peenemünde lassen sich auch weiterführend gesellschaftliche und kulturelle Strukturen verdeutlichen, die den Nationalsozialismus als Ganzen erklären, die aber auch über ihn hinauswirkten und für alle modernen Gesellschaften gelten. Deshalb diskutiert das Museum, mit welchen Mitteln das Deutsche Reich seinen Eroberungs- und Vernichtungskrieg führte, welche internationale Dynamik die Rüstung im 20. Jahrhundert hatte, welche Bedeutung technischer Fortschritt in modernen Gesellschaften hat, wie ein Naturraum durch industrielle Nutzung überformt und wie schnell diese wiederum von der Natur überwuchert wird.

Bildnachweise
  • Vorschaltbild: HTM 1 Dauerausstellung des HTM Peenemünde, Foto: © HTM Peenemünde

  • Headerbild: HTM 3 Dauerausstellung des HTM Peenemünde, Foto: © HTM Peenemünde